Lasthebemagnete

Dauermagnetische Lasthebemagnete

Lasthebemagnete dienen dem Heben schwerer magnetischer Gegenstände. Lasten lassen sich mit ihnen im Gegensatz zu Greifzangen und Haken oberflächenschonend heben.

In Schiffswerften, Stahlproduktion, Materiallagern und im Maschinenbau unterstützen sie als Einzelmagnet oder als Magnettraverse in Kombination mit mehreren Magneten den Transport von Flach-, Rund- und Profilstahlprodukten wie etwa Stahlblöcke, Stahlträger, Coils und Bleche.


Elektrisch schaltbare Permanentlasthebemagnete
Beschreibung elektrisch schaltbare Permanentlasthebemagnete

Elektrisch schaltbare Lasthebemagnete sind unkompliziert in der Anwendung. Sie werden überall dort eingesetzt, wo ferromagnetische Werkstücke oder Teile sicher angehoben, bewegt und abgelegt werden. Durch eingebaute Permanentmagnete wird die Last sicher gehalten. Zum Lösen der Last wird Elektrizität benötigt, ein sicherer und zuverlässiger Transport ist aber auch ohne elektrischen Strom gewährleistet.

Der Vorteil der Permanentlasthebemagnete ist, dass sie über eine außergewöhnliche Haftkraft bei kleiner Baueinheit verfügen. Ihre Haftkraft lässt nicht nach, dadurch sind sie prozesssicher. Durch eine V-förmige Ausnehmung an der Haftfläche ist es möglich auch runde Teile zu transportieren.


Funktionsweise

Der elektrisch schaltbare Permanentlasthebemagnet besteht aus Dauermagneten und Elektrospulen, die um die Pole der Dauermagnete liegen.

Im stromlosen Zustand ziehen die Dauermagnete die Last an. Sobald Strom durch die Elektrospulen fließt, wird das Magnetfeld aufgehoben und die an den Magneten haftenden Teile lösen sich ab.

Ausführungen elektrisch schaltbare Permanentlasthebemagnete

Es gibt mehrere Baugrößen der elektrisch schaltbaren Permanentlasthebemagnete: mit Haftkräften von 4 kN bis 70 kN nach VDE 0580. Der elektrische Anschluss kann entweder mit Netzanschluss 230 V/50 Hz, 3 x 400 V/50 Hz oder mit 160-200 V DC über Konstantstromregler oder Batterie erfolgen.

Tridelta produziert Lasthebemagnete, die sowohl als zweipoliges als auch dreipoliges Magnetsystem aufgebaut sind.

Bei zweipoligen Systemen werden zwischen den beiden Polen und dem Rückschluss die Permanent-Magnete eingeklebt. Um jeden Pol liegt eine Elektrospule, die jeweils mit einem Chrom-Nickel-Blech abgedeckt wird. Das System wird mit einem robusten VA-Mantel geschützt. Die dreipoligen Systeme bestehen aus einem Stahlmantel, der die beiden Außenpole bildet, zwischen denen die Permanentmagnete eingeklebt sind. Der Mittelpol, um den eine Elektrospule liegt, ist mit einem Chrom-Nickel-Blech abgedeckt. Wenn eine große Tiefenwirkung für die Lastart erforderlich ist, sollten zweipolige Systeme gewählt werden. Bei Lasten mit eher geringer Materialstärke, aber größerer Fläche sollten dreipolige Systeme bevorzugt werden.

Die Lasthebemagnete mit Netzanschluss verfügen im Klemmengehäuse über einen integrierten Stromregler und werden direkt über eine Elektroleitung und einem Ein/Aus-Schalter an das Versorgungsnetz angeschlossen.

Bei den Lasthebemagneten mit Batterie zeigt ein Batteriewächter den Ladezustand der Batterie an. Diese wird mit Hilfe des mitgelieferten Ladegeräts aufgeladen.

Über den von Tridelta gelieferten Konstantstromregler können auch mehre Lasthebemagnete geschaltet werden. Um Bleche zu vereinzeln, bietet sich auch die Möglichkeit das Magnetsystem nur teilweise zu kompensieren.

Die Fachingenieure von Tridelta helfen Ihnen gerne, das geeignete System zu finden.


Mechanisch schaltbare Permanentlasthebemagnete

Zum Heben von flachen und zylindrischen Stahlteilen.

Beschreibung mechanisch schaltbare Permanentlasthebemagnete

Der Lasthebemagnet kann im Montagebereich ferromagnetische Teile wie Blöcke, Zylinder und Rohre aufnehmen und anheben. Er ist bei Lade- und Entladevorgängen eine große Hilfe und so die ideale Hubvorrichtung in Lagern, Werkstätten, Werkzeugbetrieben, Fabriken und Werften. Einfach aufgebaut verfügen Permanentlasthebemagnete dennoch über eine außergewöhnlich hohe Haftkraft. Durch die nicht nachlassende Haftkraft ist diese Lasthebemagnetart prozesssicher. Durch eine V-förmige Ausnehmung an der Haftfläche ist auch ein Transport runder Teile möglich.

Funktionsweise

Um die Last aufzunehmen, wird der Magnet im ausgeschalteten Zustand dem zu transportierenden ferromagnetischen Teil zugeführt, aufgesetzt und durch Umlegen des Schalthebels eingeschaltet. Durch eine Arretierung am Schalthebel wird ein unbeabsichtigtes Abschalten vermieden. Damit ist die Last sicher und zuverlässig transportbereit. Um die Last wieder zu lösen, muss zunächst die Spannvorrichtun entsichert werden. Durch erneutes Umlegen des Schalthebels wirkt der Magnet nach außen unmagnetisch und das zu transportierende Teil löst sich.